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Großstädte in Deutschland - Essen

Essen ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf mit etwa 590.000 Einwohnern und steht damit auf der Liste der größten deutschen Städte (je nach Zähldatum und Quelle) auf dem 6. bis 8. Platz. Früher eines der wichtigsten Zentren der Montanindustrie in Deutschland (mit eigener Kuxbörse), hat Essen heute - wiewohl noch immer industriell geprägt - einen starken Dienstleistungssektor entwickelt.

Essen ist Mitglied im Kommunalverband Ruhrgebiet. Die Stadt ist seit 1958 römisch-katholischer Bischofssitz und seit 1972 Universitätsstadt, Anfang 2003 wurde die Hochschule mit der Universität Duisburg zur Universität Duisburg-Essen fusioniert.

Stadtwappen

Das Wappen der Stadt Essen stellt eine heraldische Besonderheit dar: Es besteht aus zwei Schilden und ist somit ein so genanntes Allianzwappen. Diese müssten normalerweise in einem gespaltenen Schild zusammengefasst werden, nicht so jedoch beim Essener Wappen.

Das Essener Wappen zeigt unter der Fürstenkrone also zwei einzelne Schilde. Im linken Schild findet sich auf goldenem Grund der deutsche Doppeladler, jedoch ohne Zepter und Reichsapfel. Im rechten Schild auf blauem Grund ein goldenes Richtschwert. Die Krone ist wie der gesamte Aufbau recht unheraldisch, sie bezieht sich auf das Fürstentum Essen (eigentlich müsste Essen als Stadt eine Mauer verwenden). Der Doppeladler symbolisiert die Reichsunmittelbarkeit der Stadt, das Schwert steht für die Stadtheiligen Cosmas und Damian, die mit diesem Schwert hingerichtet worden sein sollen.

Das Wappen in der gegenwärtigen Form wurde 1887 vom Berliner Maler Emil Doepler gestaltet, und von der Stadt gegen einigen Widerstand von Heraldikern durchgesetzt. Eine Version mit korrekterem Aufbau begrüßt notabene die Besucher, die den Bahnhof in Richtung Stadt verlassen: Das auf dem Dach des gegenüberliegenden Hotels Handelshof aufgebaute Wappen verwendet einen korrekten gespaltenen Schild und die Mauer anstelle der Krone.

Dem Wappen wurden die gegenwärtigen Stadtfarben Blau und Gelb entnommen.

Geschichte

Stiftsgründung

Essens Geschichte reicht weiter zurück als etwa die von München, Stuttgart oder Düsseldorf, nämlich in etwa bis ins Jahr 850. Zu dieser Zeit gründet der spätere Bischof von Hildesheim, Altfried, ein Damenstift (coenobium Astnide) auf dem Grund seines Gutes Asnidhi (Eschengegend). Fünfzig Jahre vorher hatte Karl der Große gerade die im Raum ansässigen Sachsen unterworfen, seit ca. 800 gibt es etwas weiter südlich, im heutigen Stadtteil Werden, das Kloster Werden, ein Benediktiner-Kloster, das die Missionsarbeit bei den Sachsen vorantreiben soll. Das Damenstift soll vornehmlich die Töchter der sächsischen Adeligen versorgen. Beide, Damenstift und Kloster, stehen am Beginn der Christianisierung Nordwest-Deutschlands. Um etwa 852 wird mit dem Bau der Stiftskirche begonnen, die 870 fertiggestellt wird. Um das Damenstift herum gibt es zunächst einige Gehöfte, das Leben dürfte sich recht beschaulich gestaltet haben. Die Kirche wird nach einem Niederbrand der Stiftskirche 946 sofort wieder aufgebaut; auf ihren Mauern findet sich heute das Essener Münster im Zentrum der Stadt. Das erste belegbare Datum für Essen ist 898, zu dieser Zeit werden dem Stift vom lothringischen König Zwentibold linksrheinische Besitzungen vermacht. Eine Urkunde, welche scheinbar aus dem Jahr 870 stammt und die Stiftsgründung beschreibt, wird heute im allgemeinen als Fälschung aus dem 11. Jahrhundert betrachtet; auch scheinen zum Zeitpunkt der Fälschung keine älteren Dokumente vorgelegen zu haben, wie bis vor einiger Zeit noch angenommen wurde.

Dieses Damen- oder Kanonissenstift war kein Kloster, sondern eine Art Wohnheim für unverheiratete Töchter und Witwen des Hochadels; geleitet wurde es von einer Äbtissin, diese war als einzige zum Ablegen eines Keuschheitsgelübdes verpflichtet.

Eine der bemerkenswertesten dieser Damen ist die Äbtissin Mathilde. Sie ist Enkelin des Kaisers Otto I. (HRR), und übernimmt die Stiftsleitung ab 971. Vierzig Jahre lenkt sie die Geschicke des Stifts (und der zugehörigen Ländereien), und sie schafft es, den Kirchenschatz um wertvollste Stücke (unter anderem die "goldene Madonna", die älteste vollplastische Madonnenfigur der Welt) zu bereichern. Nach Mathilde übernimmt Sophia die Stiftsleitung, Tochter Kaiser Ottos II.

1041, unter der Stiftsleitung durch die dritte Dame königlichen Geblütes in Folge, Theophanu, einer Enkelin Ottos II., erhält das schon 1003 als Stadt erwähnte Essen das Marktrecht. Zehn Jahre später, 1051, wird das Münster wesentlich erweitert, dieser Anbau ist der heute älteste Teil.

Das Damenstift, das bis dato "nur" einflussreicher Landbesitzer war, bekommt 1216 seine Position als Fürstensitz offiziell bestätigt: Kaiser Friedrich II. nennt die damalige Äbtissin in einem Brief "Reichsfürstin" - was sie dem Abt des nahe gelegenen Klosters Werden gleichstellt.

Damit ist das Stift eines der wenigen Fürstentümer des Mittelalters, in dem Frauen das Sagen haben, was aber nicht allen in den Kram passt: 1244 marschiert der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden in Essen ein, und damit ihm das so schnell niemand anderes nachmachen kann, baut er erstmal eine Stadtmauer. Essen wird jetzt zur richtigen Stadt, erhält ein eigenes Siegel und das Stadtrecht. Die Stiftsdamen sind damit zumindest zeitweise ausgebootet, und die Essener Bürger nutzen die Zeit, um so etwas wie ein "Bürgerbewusstsein" zu entwickeln.

König Rudolf bestätigt zwar 1290 wieder der Fürstäbtissin ihre Landeshoheit über die Stadt, kann diese aber nicht vollständig wiederherstellen: Die Bürgerschaft liegt im Konflikt mit dem Stift, die wachsende Stadt fordert die Selbstverwaltung: 1336 gibt es den ersten Versuch, die Reichsunmittelbarkeit zu erhalten, es dauert aber noch über vierzig Jahre, bis 1377, dann gewährt Kaiser Karl IV. der Stadt den begehrten Titel der freien Reichsstadt - fünf Jahre, nachdem er der damals amtierenden Äbtissin Elisabeth von Nassau das genaue Gegenteil bestätigt hatte.

Aus dem 14. Jahrhundert stammen auch die ersten Belege über bergmännische Tätigkeiten in Essen: 1349 erhält die Fürstäbtissin das Recht, die Bodenschätze auszubeuten, 1354 wird nachweislich Silber abgebaut. Kohle in Essen wird zwar 1371 zum ersten Mal erwähnt, aber das erste Kohlebergwerk ist erst für 1450 verzeichnet.

Die Auseinandersetzungen zwischen Stadt und Stift um die Vorherrschaft in der Region halten an bis zur Auflösung des Stiftes 1803. Immer wieder gibt es rechtliche Streitereien. Einer der Prozesse dauert geschlagene 200 Jahre, bis das Reichskammergericht 1670 entscheidet, die Stadt müsse zwar den Äbtissinen "gebührenden Gehorsamb in Gebott und Verbott" leisten, dürfe aber trotzdem alle alten Gewohnheitsrechte behalten. Somit bleibt die Situation zwischen Stadt und Stift bis zur Säkularisierung ungeklärt und konkurrenzbeladen. 1563 schließt sich die Stadt der Reformation an (20 Jahre, bevor sie die Reichsunmittelbarkeit und damit das Recht dazu hatte) und wird evangelisch. Als Kirche dient die Marktkirche, die die Städter keine fünfhundert Meter vom Stift errichtet hatten. Dem katholischen Stift (das über keine Truppen verfügte, mit denen irgendetwas durchzusetzen gewesen wäre) bleibt in dieser Situation nichts anderes als zuzuschauen.

Am Ende des 16./ Beginn des 17. Jahrhunderts wird Essen nachweislich Waffenschmiede, ein Titel, mit dem es sich jahrhundertelang identifizieren wird; solange, bis die riesigen Lettern "Essen - die Waffenschmiede des Reiches", die dreihundert Jahre später gegenüber dem Hauptbahnhof prangen sollten, nach dem zweiten Weltkrieg durch "Essen - die Einkaufsstadt" ersetzt werden. Aber so weit sind wir noch lange nicht. Erstmal lebt (so gegen 1570) das Büchsenmacherhandwerk auf. 1620 produziert die Essener Schmiede 14.000 Gewehre und Pistolen; die Stadt wird strategisch nicht uninteressant.

Der Dreißigjährige Krieg

Im Dreißigjährigen Krieg stehen sich die evangelische Stadt und das Stift gegenüber. Die damalige Äbtissin Maria Clara von Spaur und Vallier holt 1623 die katholischen Spanier nach Essen, um gegenreformatorisch gegen die evangelische Stadt vorzugehen. 1624 wird ein Rekatholisierungsgesetz erlassen, der Kirchgang der Bürger kontrolliert. Die Stadt, nicht das Stift, ist für Kost und Logis der Besatzungstruppen zuständig. 1628 klagen die Essener dagegen vor dem Reichkammergericht.

Den Ausgang der Sache brauchen sie aber nicht abzuwarten, denn 1629 stürmen die Holländer die Stadt. Maria Clara flieht am 4. November dieses Jahres vorsichtshalber ins katholische Köln. Im Sommer 1631 kommt sie wieder zurück, im Gefolge einer bayerischen Garnison unter Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim, die die Holländer erstmal aus Essen verdrängt, aber schon im September (mit Maria Clara im Schlepptau) wieder abziehen muss. Maria Clara kommt übrigens nicht wieder nach Essen zurück, sie stirbt 1644 in Köln.

Insgesamt sind die Essener vom Krieg schwer geschlagen, es kommt immer wieder zu Verhaftungen, zur Verschleppung von Menschen und zur Pressung in den Kriegsdienst.

Auch nach dem Westfälischen Frieden bleiben die Truppen noch eine Zeit lang, die letzten Truppen verlassen Essen am 9. September 1650.

Stadtbild und Sehenswürdigkeiten

Architektonisch gesehen hat Essen wenig zu bieten: Im zweiten Weltkrieg wurde die Stadt fast völlig zerstört, und was die Bomben stehen ließen, fiel in den Fünfzigern einer Welle der "Modernisierung" zum Opfer.

Das Stadtbild wird daher geprägt von architektonisch oft anspruchslosen Bauten der fünfziger und sechziger Jahre und langweiliger Investorenarchitektur der Neunziger. Die wenigen vorhandenen architektonischen Schätze sind zu weit über die Stadt verstreut, um wirken zu können. Hinzu kommt, dass gemäß dem Stadtmotto "Essen - die Einkaufsstadt" keinerlei Bestrebungen der Stadt festgestellt werden können, weder die wenigen noch vorhandenen Jugendstilfassaden noch die architektonisch interessanteren Fassaden neueren Datums vor der optischen Zerstörung durch überdimensionierte Werbetafeln und Schaufensterfronten der Handelstreibenden zu schützen.

Aus dem baulichen Einerlei herausragende Gebäude sind das Opernhaus, erbaut nach Plänen des finnischen Architekten Alvar Aalto, sowie die neue Hauptverwaltung der RWE-Konzerns, ein zylindrisches Hochhaus mit klimatisch wirksamer zweischaliger Glasfassade der Architekten Ingenhoven, Overdiek und Partner (Düsseldorf), die hier eine weithin sichtbare Landmarke für die Stadt setzten.

Im Norden der Stadt befindet sich das Areal der zum Weltkulturerbe gehörenden ehemaligen Kokerei und Zeche Zollverein, letztere gilt als Meilenstein der Industriearchitektur. Für das Zollverein-Areal gibt es konkrete Planungen, das Weltkulturerbeareal zu einem regionalen Kulturzentrum auszubauen, die wegen der nötigen Eingriffe in die historische Bausubstanz kontrovers diskutiert werden. Bereits dort angesiedelt sind das red dot design museum (auch Design-Museum / Zentrum NRW), des im Aufbau befindliche, sehenswerte Museum Zollverein, sowie verschiedene kleinere Ausstellungen und Projekte; das Ruhrlandmuseum Essen soll in einiger Zeit hier als Ruhrmuseum seine neue Heimat finden.

Im Zentrum der Stadt finden sich weiterhin um den Burgplatz herum gruppiert, das Münster (welches in Teilen bis ins 11. Jahrhundert zurückgeht.), das 1928 fertiggestellte massige Baedeker-Haus und die 1928 errichtete und 2003 renovierte Lichtburg, mit 1250 Sitzen das größte Kino Deutschlands. Im Domschatz des Münsters befindet sich die Goldene Madonna, die älteste erhaltene vollplastische Madonnenfigur der Welt. Gegenüber dem Bahnhof steht das so genannte Haus der Technik, erbaut in den frühen 1920er Jahren nach Entwurf des Architekten Edmund Körner als Büro- und Geschäftshaus, das auch die damalige Essener Börse beherbergte.

Ebenfalls sehenswert ist die Alte Synagoge (die bei ihrer Eröffnung 1913 noch "Neue Synagoge" hieß): In der Reichspogromnacht zerstört, wurde sie danach nicht mehr von der jüdischen Gemeinde genutzt (die sich nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue, kleinere Synagoge baute). Nach wechselnden Nutzungen unter anderem als Design-Museum dient sie heute als Begegnungsstätte zwischen den Religionen und Kulturen.

Zum Süden der Stadt hin liegt das Folkwang-Museum, das eine bedeutende Sammlung romantischer und moderner Kunst präsentiert, sowie der Grugapark, benannt nach der Großen Ruhrländischen Gartenbauausstellung (GRUGA), die hier 1929 stattfand. Mit 70 ha ist er eine der größeren innerstädtischen Parkanlagen Europas und beliebtes Naherholungsgebiet der Essenerinnen und Essener.

Noch weiter südlich liegt oberhalb des 1931-1933 im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme künstlich angelegten Baldeneysees die Villa Hügel, der monumentale Wohnsitz der Familie Krupp, erbaut vom Industriellen Alfred Krupp, in dem eine ständige Ausstellung der Krupp-Stiftung und diverse Wechselausstellungen zu finden sind.

Direkt benachbart des Grugaparks findet sich der Stadtteil Margarethenhöhe, benannt nach der 1929 von Georg Metzendorf im Auftrag von Margarethe Krupp (zugleich Namensgeberin) errichteten Siedlung Margarethenhöhe Schöngelegen, einem architektonisch bedeutenden Beispiel der Gartenstadtbewegung.

Einen starken Kontrast zum restlichen Stadtbild weisen die beiden an der Ruhr gelegenen südlichen Stadtteile Kettwig und Werden auf. Sie besitzen beide einen Altstadtkern, der vom Zweiten Weltkrieg und folgenden Abrisssanierungen fast vollkommen verschont geblieben ist. Im Stadtteil Kettwig befindet sich auch die Staustufe des gleichnamigen Ruhrstausees, wo die Schiffe aus Mühlheim und Essen anlegen.

Kunst- und Kulturleben

Essen verfügt über eines der vier philharmonischen Orchester Nordrhein-Westfalens, eine Oper, ein Stadttheater mit einigen angeschlossenen kleineren Bühnen sowie ein Boulevardtheater, ein Musical-Theater, ein Varieté, und mit der 1928 errichteten und 2003 aufwändig restaurierten Lichtburg sowohl über den größten Kinosaal Deutschlands wie über ein zunehmend wieder auflebendes Premierenkino. Das Folkwang-Museum besitzt eine bedeutende Kunstsammlung mit den Schwerpunkten Romantik, Impressionismus und Expressionismus und die Folkwang-Hochschule im Stadtteil Werden ist eine der ersten Adressen für die Ausbildungen in den Bereichen Musik, Tanz und Schauspiel in Deutschland.

Sport

Die wichtigsten Fußballvereine Essens sind Rot-Weiss Essen - der Helmut Rahn hervorgebracht hat - und Schwarz-Weiß Essen. Lange Zeit war keiner der beiden Clubs im Profifußball vertreten; in der Saison 2003/04 schaffte Rot-Weiss Essen jedoch den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Beide Vereine stehen seit Jahren im Schatten anderer Vereine, von denen insbesondere der siebenfache deutsche Meister, der Gelsenkirchener FC Schalke 04, herausragt; er hat insbesondere im Norden Essens, der zum Einzugsbereich der Arena AufSchalke gehört, eine solide Anhängerschaft.

Der zweitgrößte Essener Sportverein TUSEM Essen ist mehrfacher Deutscher Meister, Pokalsieger und Europapokalsieger im Handball.

Größtes Laufereignis ist der jährlich im Oktober stattfindende Marathon "Rund um den Baldeneysee".

Wirtschaft

Essen ist der Sitz einiger großer deutscher Konzerne: Neben Aldi-Nord und HOCHTIEF, hat auch Karstadt-Quelle hier seine Hauptverwaltung, ebenso die RWE. Auch die RAG (Ruhrkohle) wird von Essen aus geleitet. Einer der größten Pressekonzerne Deutschlands, die WAZ-Gruppe, hat in Essen ihren Sitz. Coca-Cola Deutschland war bis 2003 in Essen ansässig, als der Firmensitz nach Berlin verlegt wurde. Der Schuhhändler Deichmann ist in Essen-Borbeck beheimatet.

Essen war lange Zeit Krupp-Stadt; einst war das Werksgelände der Firma Krupp größer als das restliche Stadtgebiet. Diese Zeiten sind seit dem Zweiten Weltkrieg vorbei, und seit der Fusion mit Thyssen ist die Firma Krupp nur noch mit einigen wenigen Tochterfirmen in Essen beheimatet. Im Zuge der wirtschaftspolitischen Profilierungsbestrebungen, die sich gegenwärtig viele Städte auf die Fahne geschrieben haben, setzt Essen den Fokus statt auf Schwerindustrie auf die Bereiche Energie und Versorgung; die hier ansässige RWE mit ihren diversen Töchtern und in ihrem Umfeld operierenden Unternehmen legt dies auch nahe.

Die Messe Essen ist ebenfalls ein wichtiger Faktor des Wirtschaftslebens, neben einigen kleineren Messen haben sich hier vor allem eine auf die Versorgungswirtschaft ausgerichtete Messe (E-WORLD - ENERGY & WATER) sowie die Jugendmesse YOU etabliert, die als Europas größte Jugendmesse in der Regel etwa 300.000 meist noch nicht sehr erwachsene Besucher anzieht. Ebenso zieht die Weltmesse des Pferdesports, die Equitana, seit Jahren zahlreiche Besucher an.

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